Dienstag, 12. Oktober 2010

Hiawassee & Cherokee Oconaluftee

Nachdem wir vorgestern Wolfgang eingesammelt haben, sind wir zum Mountain Fairground Festival in Hiawassee gefahren.

Dort gab es in der Music Hall ein Konzert verschiedener Musikgruppen, auf dem Gelaende rundherum einen Handwerkermarkt. Einige schoene Sachen gab es zu sehen, ich habe mir zum Beispiel einen huebschen Wanderstab gekauft (eigentlich spottbillig, nur 20 $, wie ich ihn allerdings nach Deutschland bekomme, weiss ich noch nichts *lach*). Wolfgang und Thomas haben sich die Musik in der Music Hall angehoert, da allerdings Sonntag war, gab es entsprechend eher Gospel zu hoeren, dieses allerdings auf hoechstem Niveau. Ich war jedoch auf dem Markt unterwegs, wo eine Bluegrass-Gruppe ebenfalls noch aufspielte.

Was mich wunderte, waren die Besucherzahlen. Es waren schon einige unterwegs, aber eben nicht so wirklich voll. Ich fragte also den Haendler, bei dem ich meinen schoenen Wanderstab gekauft hatte, der erklaerte mir, wir waeren hier im Bible-Belt, dazu waere noch Sonntag... ich stellte keine weitere Frage mehr :)

Nach dem Besuch des Festivals hiess es dann ein Restaurant und eine Unterkunft zu suchen. Fundig wurden wir in Dillard. Wo ich schon dachte, dass das Family Inn schon das Beste war, wurde es noch von den Zimmern im Knight's Inn getoppt.

Montag, also gestern, fuhren wir dann nach Cherokee zurueck. Das Oconaluftee-Village war zwar mit 20 $ Eintritt pro Person sehr hochpreisig, aber den Besuch in jedem Fall wert. Wir wurden durch die verschiedenen Stationen gefuehrt, die die verschiedenen Handwerksarten wie Fingerweaving, Peyote-Beading, Korbflechten uvm. zeigten. Auch ueber den gesellschaftlichen Aufbau und den Glauben wurde berichtet, allerdings habe ich da nicht alles verstanden, da war der Akzent, das schnelle Sprechen und eben auch mein Vokabular ein wenig im Wege.

Ein anschliessender Besuch im Museum unten in der Stadt rundete das kulturelle Indianer-Rahmenprogramm ab.

Da der Onkel heute Geburtstag hat, musste er diverse Amtgaenge erledigen. Hier in Georgia wird der Geburtstag als Stichdatum fuer die Abgas-Untersuchung genommen, dazu kam in Wolfgangs Fall auch noch eine Pruefung seines Fuehrerscheins. Thomas ist mit ihm mitgefahren, um sich das mal anzusehen, wie das hier in Amerika so laeuft. Ich wurde bei Michael's abgesetzt, einem sehr grossen Laden fuer Handarbeiten und Dekoration.

Gleich geht es zu Richard rueber. Original American BBQ

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen