Wir sind gestern mit dem Pontong-Boot von Marios Onkel unterwegs gewesen.
Der Lake Lanier ist wirklich riesig und hat zig Buchten, die größtenteils alle gleich aussehen und es dem nicht ortskundigen Bootsführer schwer machen, die richtige Anlegestelle wieder zu finden ;)
Aber Admiral Wolfgang hatte die volle Übersicht und prüfte uns fleißig in der Orientierung.
Auf einer Mini-Insel machten wir dann Halt und schwammen ein Ründchen, wobei die Jungs (bis auf den Admiral und unserem Dauer-Conn Thomas, also mein Männe) zur nächsten Insel rüber sind und ich lieber in Bootsnähe blieb.
Ach ja, es war Wolfgang, der mit XO usw. anfing... *schmunzel*
Das Wasser war angenehm temperiert, herrlich! Wenn der Sand aufgewirbelt wurde, glitzerte das Wasser, weil die Schwebstoffe darin größtenteils aus dem Mineral Glimmer bestehen, hab mir mal so kleines Stückchen, die auf den Inselchen zu finden sind, mitgenommen.
Abends haben wir dann noch Wolfgangs Nachbarn Richard zum Abendessen mitgenommen. Er spricht sehr gut deutsch, da er mit einer deutschen Frau verheiratet ist. Aber auch sein Englisch ist sehr gut verständlich, was ich von manch anderem hier nicht sagen kann. Hier treffen verschiedenste Akzente aufeinander...
Insgesamt ist Georgia um den Lake Lanier eine Gegend, wo ich sogar gerne wohnen würde. Ich mag den Platz, den man hier hat. Die Häuser sind sehr schön (wobei ich dann gerne eine deutsche Sanitäreinrichtung hätte und auch das gechlorte Wasser schrecklich finde). Das Essen ist bisher immer sehr gut gewesen, auch wenn es etwas teurer ist und für den europäischen Gaumen such gerne mal zu fettig ist (vor allem das Frühstück...).
Heute geht es dann mal nach Atlanta: Coca-Cola-Museum und Sealife.
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